<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Schreiben des Bundesrathes betr. d. Frau [Louise] Pillichody geb. Staub in Birmingham in Nordamerika.</title><respStmt><resp key="transcript" ref="#rgr">Transkript: rgr<date when="2014-04-29">29.04.2014</date></resp><name key="editor">Staatsarchiv des Kantons Zürich</name></respStmt></titleStmt><publicationStmt><authority>Staatsarchiv des Kantons Zürich</authority><date>2014</date></publicationStmt><seriesStmt><title>Regierungsratsbeschlüsse seit 1803 online</title><editor>Staatsarchiv des Kantons Zürich</editor></seriesStmt><sourceDesc><bibl><title>Schreiben des Bundesrathes betr. d. Frau [Louise] Pillichody geb. Staub in Birmingham in Nordamerika.</title><date when="1858-07-10">10.07.1858</date><ident>StAZH MM 2.141 RRB 1858/0838</ident><idno>1–2</idno><edition>Regierungsratbeschlüsse seit 1803 online</edition><figure><graphic url="TKR_RRB_Transkripte/MM_2_101_MM_2_150/MM_2_141/MM_2_141_RRB_1858_0838_p.pdf"/></figure><ref target="https://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=1919156"/></bibl></sourceDesc></fileDesc></teiHeader><text><body><p/><p><pb n="1"/>Der <orgName n="18ada399-31e7-45e2-ada3-9931e775e230">Bundesrath</orgName> theilt mit Schreiben vom 5 d. Mts Folgendes mit:</p><p>Das schweizerische Generalkonsulat in Washington bemerke in seiner Depesche vom 12 v. Mts, es habe mit Bedauern &amp; Befremden ersehen müssen, wie das <orgName n="7560b774-19d8-416c-a0b7-7419d8416c81">Bezirksgericht <placeName n="67898be7-d96f-4e6c-898b-e7d96f7e6cec">Zürich</placeName></orgName> zwar die Herausgabe des Vermögens der Frau <persName n="0aa367f6-78f6-4c59-a367-f678f65c599b">Louise Pillichody geb. Staub</persName> in <placeName n="c433c2ae-4064-4e2c-b3c2-ae40649e2c9f">Birmingham</placeName> bei <placeName n="6a6857c9-c769-47fb-a857-c9c769f7fbd9">Pittsbourg</placeName> beschlossen, dagegen aber die Bedingung daran geknüpft habe, dass zur Abrechnung &amp; Erhebung des Vermögens die Vollmacht eines jenseitigen Notars &amp; die Bestellung eines Sachwalters gefordert werde.</p><p>Das Konsulat verweise auf die dem <orgName n="b21a92bf-59d6-43ee-9a92-bf59d643ee78">Regierungsrathe</orgName> unterm 4 Dezember 1857 zugesandte Vollmachtsurkunde &amp; glaube damit allen Erfordernissen ein Genüge gethan zu haben. Dessenungeachtet habe der Herr Konsul nochmals nach <placeName n="168f7939-8a4d-43d7-8f79-398a4d13d71a">Pittsburg</placeName> geschrieben, um zu vernehmen, in welcher Beziehung Herr <persName n="303c5f01-077d-4b7f-bc5f-01077d2b7fe3">Backofen</persName> durch eine neue Vollmacht weitere<pb n="2"/>Aufschlüsse zu geben vermöchte, er erfahre inzwischen von dort, daß Herrn <persName n="c5ded615-b961-4e6f-9ed6-15b9619e6fe0">W. Hagemann</persName> in der frühern Vollmacht die gleichen Rechte zur Beglaubigung zuerkannt seien wie Herr <persName n="71eca6d2-17e9-4bf2-aca6-d217e9dbf26c">Backofen</persName> &amp; dass dieser selbst mit den Verhältnissen der Familie <persName n="a7db49b6-f80c-4eda-9b49-b6f80cfedad2">Pillichody</persName> nicht näher bekannt sei.</p><p>Das Konsulat könne daher nur das Gesuch wiederholen, daß diese Angelegenheit doch endlich einmal erledigt werden möchte.</p><p/><p>Der <orgName n="38cb6053-5f6d-4a69-8b60-535f6d4a69d6">Regierungsrath</orgName> beschließt:</p><p/><p>Der <orgName n="c793e300-45ee-4cb9-93e3-0045ee0cb952">Bezirksrath <placeName n="ae7de49e-0835-493f-bde4-9e0835c93f98">Zürich</placeName></orgName> wird beauftragt, dem <orgName n="6f8d1b1f-fac4-4818-8d1b-1ffac4781875">Regierungsrathe</orgName> mit Beförderung über diese Beschwerde Bericht zu erstatten &amp; der <orgName n="122992b4-ddee-4f3b-a992-b4ddee3f3bc6">Staatskanzlei</orgName> die von dem <orgName n="b588b16b-3be9-4bac-88b1-6b3be9abac66">Bundesrathe</orgName> diesfalls durch Nachnahme bezogenen Portiauslagen im Betrage von Fcs. 2 40 Rp. vergüten zu lassen.</p><p/><p/><p/></body></text></TEI>