Selfhtml

Staatsarchiv des Kantons Zürich

Zentrale Serien seit 1803 online:

https://www.zh.ch/staatsarchiv



SignaturStAZH MM 3.84 RRB 1952/0001
TitelSchweizerischer Kindergartentag.
Datum04.01.1952
P.3

[p. 3] Im Sommer 1952 findet in Zürich ein schweizerischer Kindergartentag statt. Diese Veranstaltung, die sich über zwei Tage erstreckt, wird alle drei Jahre durchgeführt. Anschliessend an den Kindergartentag 1952 findet anlässlich des 100. Todestages von Friedrich Froebel ein sechstägiger Fortbildungskurs statt.

Der Schweizerische Kindergartenverein, der zusammen mit seiner Sektion Zürich den Kindergartentag organisiert, ersucht mit Schreiben vom 6. Oktober 1951 um Uebernahme des Defizites dieser Veranstaltung. Der Voranschlag rechnet bei Einnahmen von Fr. 3600 und Ausgaben von rund Fr. 6000 mit einem Ausgabenüberschuss von ca. Fr. 2400. Die Stadt Zürich beabsichtigt, an dieses Defizit einen Beitrag von Fr. 1200 zu gewähren. Die Direktionen der Finanzen und des Erziehungswesens beantragen, für die andere Hälfte des Ausgabenüberschusses eine Ausfallgarantie zuzusichern.

Der schweizerische Kindergartentag bildet den Zusammenschluss der Kindergärtnerinnen und Kindergartenfreunde und bietet den rund 300 Teilnehmerinnen neben der Hauptversammlung verschiedene Vorträge zur Besinnung und Weiterbildung, sowie Gelegenheit zu gegenseitiger Aussprache. Die Uebernahme einer Ausfallgarantie in der Höhe von Fr. 1200 erscheint daher als angemessen. In absehbarer Zeit wird im Kanton Zürich kein Kindergartentag mehr durchgeführt.

Auf Antrag der Direktionen der Finanzen und des Erziehungswesens

beschliesst der Regierungsrat:

I. Dem Schweizerischen Kindergartenverein wird an das Defizit des schweizerischen Kindergartentages 1952 in Zürich eine Ausfallgarantie von höchstens Fr. 1200 geleistet.

II. Die Defizitgarantie geht zu Lasten von Budgettitel

2555.941. Beiträge an Kongresse und Veranstaltungen.

III. Mitteilung an den Schweizerischen Kindergartenverein (Präsidentin: R. Isliker, Stapferstrasse 48, Zürich 6) (im Dispositiv), an den Stadtrat Zürich, sowie an die Direktionen der Finanzen und des Erziehungswesens.